Oha, der letzte Eintrag vom 02.09.2010 – da muss doch mal was neues her
Zudem interessiert es sicher auch, wie mein Jahresabschluss 2010 war. Und seit Januar diesen Jahres habe ich alle Tätigkeiten bei den Blogs auf das minimalste heruntergefahren – aber dazu gleich mehr.
Jahresabrechnung 2010
Die Monate August und September letzten Jahres verliefen ja bombastisch. Jeweils >1.000 EUR an Einnahmen aus meinen Blogs waren sehr überzeugend und ich konnte es mir auch kaum erklären. Egal, mitgenommen und in die Statistik mit aufgenommen. Gegen Jahresende viel mein Ranking meines Hauptblogs akut ab, was natürlich zu Einnahmeeinbußen führte.
Trotzdem:
(Einnahmen: 6.049,77 EUR) – (Ausgaben: 231,18 EUR) =
(Überschuss: 5.818,59 EUR)
Was soll man sagen, das passive Einkommen funktioniert! Allerdings muss ich noch abwarten, was die Steuer dazu sagt. Ich habe die Einkommensüberschussrechnung (EÜR) eingereicht und hoffe somit alles richtig gemacht zu haben, so dass ich keine Steuern für das Kleingewerbe zahlen muss. Mein Hauptberuf wird sicherlich noch mit herangezogen, aber wie sich das steuerlich verhält habe ich nicht ganz durchschaut. Und einen Steuerberater wollte ich noch nicht konsultieren!
Projektaktivität auf ‘hold’
Was soll das nun bitte heißen? Nun, ich dachte mir am Anfang des Jahres 2011: OK, deine Projekte laufen und du hast keine Stammklientel die immer wieder auf deinen Blog zurück kommt. D.h. doch, für Traffic muss ich eigentlich nicht mehr machen als – nichts. Es kommt vor, dass das Ranking mal gut mal besser ist, und je nachdem sind auch die Besucherzahlen und die Einnahmen. Ich habe zwischenzeitlich noch eine kleine Nische besetzt und einen Autoblog erzeugt, der alle paar Tage einen neuen Post setzt – und das war’s.
D.h. seit Januar mache ich nichts außer Anfragen zu Gastartikeln zu beantworten, diese zu posten und zu verlinken. Im Schnitt mache ich nun mit wenig Aufwand 200 – 300 EUR/Monat. Ok, man kann sagen zu den 1.000 EUR im August letzten Jahres eher schlecht – aber ohne irgendwas zu machen?! Angenommen das Konzept wird ausgebaut um 5-10 Blogs, man steckt 6 Monate Arbeit rein – oder einen Autoblog, hat auch die richtige Nische entdeckt – und ggf. sind 1.000 EUR drin –> Passives Einkommen!!
Sonstiges
Gut – neben meiner Affinität zum Passiven
bin ich gerade am überlegen, ob und wie ich mich verändern kann!? Beruflich geht es gerade nicht wirklich vorwärts und da der Markt in der IT zurzeit wirklich heiß ist, schau ich mal einfach um und gucke was sich denn ergibt.
Aber an sich – ja an sich würde ich gerne aussteigen! Raus aus dem Hamsterrad, rein in das Leben – getreu dem Motto:
Don’t be rich – live rich!
Aber wie machen? Das Passive Einkommen soll mir dabei helfen, aber um mich diesem Thema richtig & komplett zu widmen braucht man Zeit – und Zeit hat man als Angestellter nicht! Man verkauft ja seine Lebenszeit, denkt man verdient viel und kann sich viel leisten. Ein Haus, ein Auto – Familie, ok…aber bringen diese Dinge das Hamsterrad nicht erst recht zum durchdrehen? Man kommt nicht einfach raus oder? Nun der Gedanke ist nicht neu aber er wird immer wieder unterdrückt oder man macht ihn sich nicht bewusst.
Mir ist er bewusst und ich trete im Job nun extrem leiser – was klappt aber auch seine Konsequenzen nach sich zieht. Dafür sitze ich nicht mehr freiwillig bis 20 Uhr im Büro oder beim Kunden – arschlecken, kein Bock drauf!
Ok, also habe ich den Mut komplett auszusteigen oder wenigstens einen Teil des Jahres auszubrechen?! Die Zeit kann man besser mit Reisen verbringen – also mal sehen was ich machen werden.
Auf bald…